Nur Trolle und Elfen?

Bei den märchenhaften Wäldern, den malerischen Klippen und Stränden wundert es mich, dass nur zwei Sagenfiguren so richtig bekannt geworden sind. Die Insel könnte durchaus zu weiteren Gestalten inspirieren.
Die beiden berühmten sind dann direkt zu Werbefiguren geworden. Bisseline, die Nachfahrin eines Elfen-Koboldgeschlechts prangte auf diversen Joghurtprodukten und Krølle-Bølle ist für mich mit Eis beinahe gleich zu setzen.

Wie schön, dass ich als Kind meine Bücher einigermaßen pfleglich behandelt habe, so dass die nächste Generation von dieser hübschen Geschichte auch noch etwas hat.

Fällt mir so ein, wo es mir doch gerade zufällig wieder vor die Füße fällt:

Bisseline von Bornholm

Mühlen auf Bornholm

Als wir vor Ort waren, las ich in einem der Touristenmagazine, dass es ab und zu eine Mühlen-Tour über die gesamte Insel gibt. Klang spannend, hatte aber keine Priorität in den sieben Tagen.
Diese Mühlen-Fans haben allerdings ein sehr schönes Video erstellt mit etlichen Naturaufnahmen. Ja, man sieht, die Umgebung kann vom eigentlichen Thema zwischenzeitlich stark ablenken:

Mehr als nur Hot Dogs

Kürzlich erhielt ich den Tipp mir diesen Artikel zur Küche Bornholms durch zu lesen. Mir war schon bekannt, dass etliche Leckereien auf der Insel gibt. Der goldene Bornholmer Räucherhering ist mir natürlich schon lange ein Begriff, dass es dazu allerdings einen Wettbewerb mit renomierten Sterneköchen gibt, zeigt, dass es hier immer noch etwas zu entdecken gibt.

Bornholmer Gold

Foto: Lennard Nielsen via VisitDenmark

Der Artikel zum Slow Food Bornholms gibt einen guten Überblick, was sich ganz konkret an regionalen Köstlichkeiten entdecken lässt und wo man alles an einem Fleck durchkosten kann: in der Gudhjem Mølle. Da hätten wir mit knapp 100 Metern zum Campingplatz ja wirklich mal einkehren können, doch mir war die Mühle eben tatsächlich noch als Mühle bekannt und nicht als Speisekammer für 126 Bornholmer Produkte.

Besonders spannend klingt für mich in dem Beitrag auch das Rapsöl aus Aarkirkeby, das auch mit Zitrone oder Chilli versetzt wird oder liegt das nun bloß daran, dass ich gerade Appetit bekomme? Klingt nach einer Frage à la Huhn oder Ei – also Mahlzeit!

Was liegt mir hier zu Füßen?

So langsam habe ich den Abschied von meiner Lieblingsinsel Bornholm verdaut und will nicht mehr alle fünf Minuten auswandern. Aus dem Sinn ist sie trotzdem nie so ganz. Als ich nun auf dem Heimweg von der Arbeit bin, fällt mir seit langer Zeit mal wieder der schicke Bodenbelag in der schönen Bremer Innenstadt am Brill auf.

Granit

Vor einigen Jahren habe ich mal das Gerücht gehört, dass in der Bremer Innenstadt größere Mengen Bornholmer Granit verarbeitet wurden. Angeblich auf der Insel an etlichen Stellen bei der Erneuerungen einiger Straßen durch geeignetere Materialien ersetzt und bei der Gelegenheit gleich gewinnbringend verkauft.

Mit diesem unregelmäßigen, rötlichen Einschlag sieht mir das mit meinem Laienauge beinahe nach Svaneke Granit aus. Wen fragt man da am Besten mal, wer kennt sich aus?

Einerseits finde ich es spannend der Frage auf den Grund zu gehen, aber andererseits möchte ich jetzt den Gedanken bewahren: dass Bremen ein Stück Bornholm hat, über das ich regelmäßig wandle.

Also wenn mir jemand meine Vermutung bestätigen kann, nur her damit. Wenn dem nicht so ist? Dann lasst mir einfach die Illusion 😉

Schmetterlingspark in Nexø

An einem der regnerischen Tage haben wir uns schon früh in den Bornholmer Sommerfuglepark begeben. Es war ein ganz besonderes Erlebnis, dass sich in Fotos und Worten gar nicht so plastisch beschreiben lässt.

Da das Netbook unterwegs nicht wirklich flüssige Videobearbeitung möglich machte, habe ich mich mal am heimischen PC versucht etwas Hübsches in bewegten Bildern zusammen zu stellen. Viel Vergnügen:

Was wir nicht geschafft haben

Die Überschrift unseres Fazits als Ferien-Inspektöre: Für Bornholm ist eine Woche zu kurz. Unter einem Aufenthalt von 14 Tagen sollte man für diese Insel nicht anfangen zu planen.

Es macht ja schon viel Spaß einfach nur per Auto oder Fahrrad über die Insel zu düsen und die Landschaft zu genießen. Und auf diesen Touren entdeckt man jedes Mal Neues, das man sich dann für einen der Folgetage vornimmt und am Schluss sitzt man wie wir wieder daheim und ärgert sich, dass man so vieles nicht erkunden konnte.

Wie zum Beispiel:

  • Hammershus: Zuletzt besuchte ich diese gut erhaltene Ruine im Norden der Insel während unserer Reise 2007. Die Anlage ist interessant und auch das Museum, dass davor liegt und Geschichte und Fundstücke der Festung aufzeigt. Doch ganz wunderbar finde ich den Ausblick die Steilküste hinab und den Wind, der dort immer herrscht.
Hammershus Ruine
  • Bootstour durch die Grotte: Vom Hafen bei Hammershus aus fährt regelmäßig ein Boot eine Tour an der Klippenküste entlang und in eine große Grotte hinein. Eine Fahrt, die ich leider noch nie gemacht habe und die mich sehr interessiert hätte. Als wir dieses Mal am Anleger standen, war auf dem Schild zu lesen „Eingestellt wegen Seegang“. Damit war wahrscheinlich der mangelnde Seegang gemeint, denn die See war ziemlich glatt. Dafür regnete es gerade in Strömen und ich kann mir vorstellen, dass man entweder bloß das Schild nicht austauschen wollte oder tatsächlich Unterwasserströmungen herrschten, die man so nicht mitbekommt. So oder so – schade.
  • Angoraland: Als ich den Namen dieser Einrichtung las, musste ich lachen, doch im Nachhinein muss ich zugeben, ist es eine tolle Idee. Da lassen sich süße Tiere angucken und streicheln und die Erzeugnisse erwerben. Geschickte Kombination.
  • Paradisbakkerne: Nahe Svaneke gelegen wäre es ein Katzensprung gewesen. Ein Waldspaziergang dort macht wirklich mal den Kopf frei. Mit den Hügel, großen Felsen und Schluchten, Farnen, Bächen und Lichtungen hat es etwas Märchenhaftes. Ich erwarte jedes Mal einen Krölle Bölle, Bisseline oder eine andere Bornholmer Märchenfigur hinter dem nächsten Busch. Würde mich dort nicht wundern.
  • Dueodde Strandtag: Laut Wetterbericht hätten wir zumindest einen Tag mehr Sonne haben müssen und dann hätte es mit dem Strandtag an der Südküste in Dueodde geklappt. Zuletzt konnten wir das 2003 so richtig mehrere Tage genießen. Viiieeel zu lange her. Wir waren trotzdem dort, um zu gucken was die Witterung der letzten Jahre mit unserer Lieblingsecke am Surferstrand gemacht hat und das verstärkte natürlich den spürbaren Mangel an Sonne und Zeit. Nebenbei haben wir auf einer Tour einen schönes Stück Strand in Melsted entdeckt. Wusste gar nicht, dass der Ort so hübsch ist.
  • Räucherei-Besuch: Wir fahren normalerweise gern in die Räucherei in Allinge. Die hat eine gute Auswahl an Fischsorten und daraus hergestellten Produkten.
  • Rundkirche: Eigentlich kann man Bornholm nicht besuchen ohne eine der Rundkirchen zu sehen, die strahlend weiß mit schwarzem Dach in der Landschaft stehen. Die Kirche in Österlars besuche ich gern, da sie aus meiner Sicht die schönste ist mit schicken Kalkmalereien an den Wänden und einer klasse Aussicht.
  • NaturBornholm: Dieses noch sehr junge Museum habe ich 2003 besucht und hatte dieses Mal vorgehabt es meiner Tochter zu zeigen, da sie in letzter Zeit so begeistert ist von Dinosauriern, Archäologie und allem Vergangenen. Dort lässt sich in der Hinsicht viel Erfahren und begreifen.
  • Tauchen: Die Ostsee ist nicht das kuschligste Gewässer, doch mit der richtigen Ausrüstung wird es gehen. Zu erkunden unter Wasser gibt es die Grotte bei Hammershus und ein Schiffswrack, sowie diverse interessante Gesteinsformationen und in Strandnähe wird die Unterwasserwelt durch den weißen Sand erhellt. Muss ein interessanter Anblick sein.
Um nur unsere Top-Punkte zu nennen, denn nebenbei wäre es natürlic auch wunderschön, sich einfach mal nur in die Klippen zu setzen und eine Weile den Wellen zu zu sehen.
Nächstes Mal…

Ein allerletzter Tanz

An unserem letzten Tag auf meiner Lieblingsinsel, haben wir die meiste Zeit in einem ihrer schönsten Orte – Svaneke – verbracht. Hier hatten Verwandte ein Hotel-Restaurant, meine Omi lebte hier einige Jahre und in unseren Urlauben haben wir den Ort angesteuert so lange ich denken kann.

Mittwochs und samstags findet hier der Markt statt. Wie auch bei uns in Deutschland üblich, lässt sich hier Obst und Gemüse aus der Umgebung erstehen, aber auch andere Erzeugnisse, wie beispielsweise Strickwaren und so musste ich der alten Bekannten, die solche herstellt, eine Mütze abkaufen. Dann fährt hier der Pferdewagen eine 20 minütige Runde durch den Ort und es spielt meist eine Band Musik. In meiner Erinnerung werden hier auch Æbleskiver angeboten, die es heute aber leider nicht gab. Also haben wir uns beim Bonbonkocher (Svaneke Bolcher) mit gemischten Gläsern Bonbons und einem Erdbeer-Vanille-Lolly getröstet.

Bei einem Streifzug durch den Ort kommt man inzwischen am Angebot von Pernille Bülow nicht mehr vorbei. Ihre Glaskunst kann man schon eine kleine Ewigkeit in Svaneke auch bei der Entstehung bewundern. Nun wird zudem ein Workshop in der Herstellung von Schmuckperlen angeboten oder auch in dem Häuschen mit der Aufschrift „Pusterummet“ die Möglichkeit angeboten, dass beispielsweise Kinder ihre eigenen Gläser gestalten (Aufkleber auf das Glas aufbringen und im Anschluss mit dem Sandstrahl bearbeitet) und die Erwachsenen den eigenen Teller kreieren. Mich sprach eins der Armbänder aus der aktuellen Kollektion an und außerdem mussten uns ein paar kleine Figuren, die als Kühlschrankmagnete dienen, begleiten.

Gegessen haben wir im Restaurant Pakhuset. Wir hatten zuvor einige negative Erfahrungsberichte vernommen, doch da wir hier von Destination Bornholm eingeladen wurden, haben wir die Gelegenheit, uns selbst eine Meinung zu bilden, natürlich gern angenommen. Wir sind insgesamt sehr positiv überrascht worden. Das Salatbuffet ist sehr vielfältig und dem gegenüber wurde ein Eisbuffet angelegt. Hier kann man sich selbst ein Softis zapfen und mit Streuseln und Saucen nach Geschmack garnieren. Gute Idee! Wo kriegt man den Automaten?

Meine Portion Burger und Pommes Frites war lecker und üppig und auch die Kinderpizza hat einen kleinen Fan gefunden, der sich anschließend auch riesig über den Luftballon freute.

Am Samstag machen die Geschäfte übrigens im Schnitt um 16 Uhr zu (Ausnahme Supermärkte). Also beeilten wir uns zu besorgen, was wir von Daheimgebliebenen so als Bestellung mitbekommen haben. Für die Menge Ymer haben wir eine gesonderte Kühltasche eingepackt. Dort kommt ebenfalls die Leberpastete hinein. Auch mit dabei sind verschiedene Biersorten (Wer weiß, wo man im Bremer Raum das Tuborg Grøn bekommt, bitte bei mir melden!), Karamell- und Erdbeer-Lakritze, und so weiter… Leider haben wir dabei etwas getrödelt, so dass wir es nicht mehr rechtzeitig in einen Laden für Haushaltswaren geschafft haben und die Pfanne, in die sich jemand verliebt hat, hier bleiben muss.

Zum Ausklang des Tages ließ sich dann tatsächlich die Sonne blicken und so spazierten wir noch in Melster und Gudhjem am Strand und in den Klippen herum. Jeder von uns suchte sich noch ein Steinchen für das heimische Blumenbeet aus und rief einen Abschiedsgruß in die Fluten.

Ich zitiere bei der Gelegenheit immer gern Kim Larsen, der diese Woche übrigens auch hier auf der Insel aufgetreten ist, mit „Jeg kysser dig. På gensyn, du!“ (Ich küsse dich. Bis bald, du!). In diesem Sinne war das heute der allerletzte Tanz bevor wir morgen früh nach Hause fahren.

Wasser- und Vogel-Attraktionen

Heute morgen hatten wir uns die Raubvogelshow (Bornholms Rovfugleshow) in Nyker auf das Programm gesetzt. Die Vorstellung begann um 11 Uhr und man muss sich spätestens eine Viertelstunde vorher einfinden, damit alle Zuschauer ruhig auf ihren Plätzen sitzen und nicht zu viel Ablenkung entsteht.

Diese Vorstellung kannte ich, genau wie das Middelaldercenter, schon dem Namen nach, aber irgendwie gab es immer etwas Wichtigeres. Das Mittelalter fesselt mich thematisch sehr, doch der gefiederten Attraktion bin ich gewissermaßen mit Absicht aus dem Weg gegangen. In der Nähe von flatternden Tieren mit Krallen und Schnäbeln fühle ich mich nicht so wohl und je größer sie werden, desto entfernter bleibe ich. Interessant finde ich gerade die riesigen Exemplare trotzdem und da wir von Destination Bornholm eingeladen wurden, bin ich über meinen Schatten gesprungen und wurde belohnt. Normalerweise zahlt beispielsweise ein Erwachsener 80 Kronen (ca. 10,80 Euro) und das halte ich im Nachhinein für günstig, denn es füllt durchaus die Zeitspanne eines Kinofilms und ist ebenso unterhaltsam.

Gestartet wurde in einer kleinen Halle, was bei dem immer wieder aufziehenden Regen ganz angenehm war. Als Erster gab es dann einen buntgefiederten Ara zu sehen, an dem die Unterschiede zu den gleich kommenden Raubvögeln geschildert wurden. Dann flog zwischen den drei Personen, die die Vorstellung mit den Vögeln bestritten, ein kleiner Falke seine Runden und hatte auch keinerlei Scheu sich zwischendurch auf die Hand eines Zuschauers zu setzen.

Aus zwei kleinen Käfigen hüpften dann zwei junge Eulen in ähnlicher Größe wie der kleine Falke, die ebenfalls recht zutraulich waren. Von Stufe zu Stufe arbeiteten sie sich flatternd und hüpfend die Sitzränge hinauf und machten futter-fordernde Laute. Nachdem die beiden wieder verstaut waren, tauchte ein ausgewachsenes Exemplar auf und sorgte beim Kreisen für ordentlich Wind im Raum. Ein sehr schönes Tier mit wirklich beeindruckenden Krallen, doch ich wurde nicht einmal nervös, denn der Anblick der hübschen Kerlchen und der sichere Umgang der Pfleger lässt keine Zweifel aufkommen, dass man sich hier auf einem sicheren Zuschauerplatz befindet.

Da das Wetter ein wenig klarer und beinahe trocken wurde, sind wir dann alle raus auf das übliche Feld für die Vorstellung geführt worden, auf dem sich diverse Bänke und Tische befanden.

Ein Weißkopfadler drehte seine Runden über uns und wir konnten die Spannweite seiner Flügel bestaunen. Besonders klasse fand ich allerdings den ausgewachsenen Geier, der bei dem Wetter generell nicht fliegt, aber 1a bei Fuß geht, wenn sein Nebenman permanent mit Futter lockt. Nun ja, eigentlich geht das Tier ja weniger als es voranhüpft – witzig.

Dann fuhren wir nach Nexö in einen Eisenwarenladen. Wir sind Fans von pfiffigem Küchenequipment und in solchen Läden findet sich immer allerhand. Wieder wurde zugeschlagen: Topfuntersetzer mit Magneten und ein Pizzabackstein, der verflickst günstig war…

Im Anschluss ging uns auf, dass wir noch kein einziges Mal am Strand in Dueodde waren und trotzdem dem Dauerregen. Wir kehrten im Diner und Steakhouse ein und zwei von drei Personen waren von Leistung und Stimmung begeistert. Die Steaks waren toll und auch das Bøf på planke (bestand hier aus Steak, Gemüse und Kartoffelbrei auf Holzbrett) kam bei der Jüngsten sehr gut an.

Frisch gestärkt stellten wir uns in Wind und Niesel in den Sand und stellten fest, dass an der gewohnten Stelle nur noch ein sehr schmaler Sandstreifen übrig ist, aber dass es wohl bei trockenem Wetter toll wäre mit den kleinen Buchten, die sich gebildet hatten.

In der Mühle in Aarsdale suchte sich jeder etwas aus. Dort werden beispielsweise herrliche Schmuckstücke aus allen Bornholmer Granitsorten verkauft, aber gewisse kleine Personen begeistert dann eben doch eher ein Dinosaurierzahn. Wenn man sich schon was aussuchen kann…

An der Hütte auf Sannes Campingplatz angekommen, warfen wir uns noch einmal auf die zwei Massagestühle, genossen den Blick auf die Brandung und ließen jemanden nach weiteren Fossilien zwischen den schicken Steinen und Klippen suchen.

Meine Lieblingsbegegnung war heute übrigens der Einzug zweier kleiner Vögel (größer als Spatzen, hübsche Singstimme?) auf den Balken unserer überdachten Terrasse. Es herrschte nämlich heute Abend sehr viel Wind (und ein schicker zartrosa Sonnenuntergang über dem Meer, der Hoffnung für unseren letzten Tag morgen macht) und so ließen sie sich nach einem hübschen kleinen Konzert hier nieder. Wer weiß, ob ich nicht weniger freudig auf sie reagiert hätte, wenn die Show heute früh nicht gewesen wäre.

Christiansø – Clicking in the rain

Regen, Regen und Regen. Es hatte sich so richtig schön eingeregnet. Wir ließen den Tag also ganz in Ruhe angehen, konnten uns auch nicht so recht entscheiden, was wir heute an Attraktionen in Angriff nehmen und standen plötzlich durch Zufall zur richtigen Zeit vor der Fähre Ertholm, die zu den Erbseninseln fährt. Also auf nach Christiansø.

Nur halbwegs auf andauernde Nässe eingerichtet, hüpften wir von Unterstand zu Unterstand und landeten zwischendurch im Krug (Kro), wo wir leckeren Kuchen, Getränke und Wärme genossen, wie nahezu alle anderen Passagiere der Fähre.

Nebenbei haben wir uns mit unserer Kamera in Serienaufnahmen versucht, die unser kleines Netbook hier vor Ort auch im Videoprogramm einigermaßen flüssig verarbeitet. So wechseln sich hier kurze Videoszenen, Schwenks und unsere Stop-Motion-Versuche ab.

Lange nicht perfekt, aber ein paar bewegte Eindrücke: